05 August 2012

Friendship und andere Schandtaten Teil 1 - Der Ursprung allen Übels

Oft werde ich gefragt ob ich in den USA meine Freunde vermisse. F-R-E-U-N-D-E. Ich weiss nicht mal wie man das buchstabiert. Die einzige intakte Beziehung die ich jemals zustande bekommen habe wurde von mir geheiratet. Wäre ja auch noch schöner wenn mein bester Freund mit einem blauen Auge davon kommen würde. In Handschellen und Gelübde habe ich ihn gelegt, damit er mit meinem Ich nicht auf Kriegsfüßen geht. Ja, Mehrzahl. Ich habe so viele Gesichter, da braucht man mehrere Füße.
Da kommt er nicht mehr raus. Das ist das Haus vom Mariekilaus und nebenan vom Weihnachtsmann.
Schon mal 'ne Tür an diesen Häusern gesehen? Glaube wohl nicht. 


Der Nikolaus und der mit dem dicken Sack sind nämlich genauso 'ne Masochisten wie ich. Glaubt mir jetzt keiner? Na dann werde ich euch mal berichten wer mich zu solch einem beziehungsunfähigen Monster gemacht hat. Muss endlich mal reiner Tisch gemacht werden. Ich lasse jetzt mal die schwarze Katze aus dem Sack.

Alles began mit meinem ersten Weihnachtsfest. Ok, sagen wir mal, das erste an das ich mich erinnern kann. Ich saß in meinen eigenen vier Wänden und wartete auf den alten Herren mit dem großen Sack. Moment. Nein, das war eine andere Geschichte. Glaub' ich. Ach nee, doch. Ist die richtige Geschichte. Ich habe nur zwei Kleinigkeiten vergessen. 
Ich saß in meinen eigenen vier Kinderzimmerwänden und wartete auf den alten Herren mit dem großen Sack voller Geschenke. Nervös zählte ich die Elefanten auf meiner Tapete. 1, 2, 4, 7, 8. Ja, Entschuldigung. Entschuldigung, dass ich mit 2 Jahren noch nicht so toll zählen konnte. Man muss auch nicht immer alles so genau nehmen. Beschwert euch bei meiner Mutter. 
So, also. Als ich beim sechstrillionsten Elefant nach 3 Minuten angekommen war, fiel mir die Puppentasse aus der Hand. "Poch, poch, poch." Oh nein. Er war da. Der Weihnachtsmann. Verdammte Axt. Was sollte ich nur tun? Da. Das war die Lösung. 
Ich hörte, wie die Tür sich öffnete. "Ise Mausi, da ist jemand der dich sehen möchte. 
Ise-Mausi?" meine Mutter kam in mein Zimmer. "Wo bist du denn Ise-Mausi?"
"Jetzt nur nicht bewegen" dachte ich. So findet sie mich nie und muss leider dem holden Besucher sagen, dass ich wohl ausgeflogen sei um mir von der Tanke eine Flasche Leipziger Allerlei zu holen.
Aufhören zu atmen. Das ist noch besser. So saß ich also mit dem Rücken an die Tapete gepresst, Arme nach links und rechts ausgestreckt und versuchte blass anzulaufen. Einen besseren Plan gab es nicht. 
Nein, ihr versteht mich nicht. EINEN BESSEREN PLAN GAB ES NICHT. Meine Mutter sah mich nicht. Das lag allerdings weniger an meinem ausgeklügelten Plan, sondern daran, dass ich an der Wand neben der Tür saß. Folglich im Rücken meiner Mutter. "Ise-Mausi?" "Beim großgütigen Teddybär, dem König meines Kinderzimmers", g"eh' doch bitte einfach wieder weg". Mein Leben zog in Folge des des Sauerstoffmangels an mir vorüber. Ade du honigsüßes Leben. Keine Glücksbärchies sollten mehr mit mir ein Kaffekränzchen halten. Meine Wachsmalstifte sollten nie mehr die Tapete küssen und den Elefanten große Füße malen. Ich sollte nie mehr .... Meine Mutter schüttelte mich. "Ise-Mausi, da bist du ja. Komm', komm', der Weihnachtsmann ist da. Möchtest du denn gar nicht deine Geschenke bekommen?" "Geschenke? Welche Geschenke. Du hast doch überhaupt keine Ahnung man. Geschenke. Wo kommst du denn her? Geschenke. Nix krieg ich." Panisch sah ich meine Mutter an. "Was ist denn los Ise-Mausi? Du wirst doch wohl keine Angst vor dem Weihnachtsmann haben?!" meine Mutter sah mich fragend an. "Itz, itz, Ise-Mauzi böse", beichten, dachte ich, wäre meine letzte Chance. Ich zeigte auf das weisse Schwein in der Wand. "Böse" wiederholte ich. "Nein Ise-Mausi. Nichts ist böse, alles ist in Ordnung! Komm', wir gehen jetzt mal Hallo sagen!" Ich schüttelte wild meinen Igelhaarschnitt. "Nei"! Die ganzen letzten 6 Tage konnte ich über nichts anderes mehr nachdenken. Jetzt sollte mein Stündlein geschlagen haben und ich sollte mit dem Weihnachtsmann vor meinen Eltern meine Strafe bekommen. Die Strafe für meine Missetaten. Das war zu viel. Ich fing an zu weinen und zu kreischen. "Nimm' mir nicht mein Leben." dachte ich noch so bei mir, als meine Mutter mich hoch hob. Langsam liefen wir den 445 Meter langen Schandpfad, ich meine Flur, entlang gen Wohnzimmer. Ich wollte meiner Mutter schnell noch reinen Wein einschenken, damit sie eventuell doch noch umkehrte um ihre Tochter zu retten. "Maha, pöse Ize-Mauzi. Keckdoze Kaka. Kakaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!" Ich strampelte mir die Beine aus dem Bauch. "Kakakkakaaaaaaaaaaaa." Verdammt wieso versteht sie mich denn nicht? Gab es noch ein anderes Wort für Steckdose? Vielleicht verstand sie mich aber auch?! Vielleicht fand sie es gar nicht schlimm, dass ich vor einer Woche ihren Ratschlägen nicht gefolgt war und nach dem Kaka machen im Badezimmer meine frisch eingecremten Finger in die Badezimmersteckdose halten wollte, dann aber doch noch kurz vorher dachte es mag vielleicht einfach besser sein, wenn ich meinen kleinen Bleistift, welchen ich aufm Klo mithatte, weil es schnell gehen musste und keine Zeit war ihn wegzulegen, in die Schweinenase stecke. Ich meine sie war auch nicht böse als ich einen Tag vorher mit runtergelassenen Hosen im Badezimmer grunzend vor der Steckdose saß und mein Auge bis zum Anschlag an die Nasenlöcher des Schweinchens gehalten habe.  Eigentlich war auch mein Vater an der ganzen Misere schuld. Der hat doch bei unserem Puppen Kaffeekränzchen zu meiner Puppenfreundin Anna gesagt: "Schau mal Anna, und den Teekessel, den steckt man da unten dem Schweinchen in der Wand in die Nase. Und dann hat er gegrunzt und wir haben alle gelacht. Ich habe mir sogar den Muckefuck über den Latz gegossen, so lustig war das. So war ich nie alleine. Elefanten an der Tapete und Schweinchen in der Wand. Das war auch der Grund warum ich ausschließlich das Schwein im Badezimmer ärgerte. Nicht auszudenken was passierte wenn ich Nachts schön schlummerte und sich eines der Schweine in meinem Kinderzimmer rächen würde. Wer weiss, was so ein Schwein aus der Wand alles für Tricks auf Lager hat. No way. Da war es schon sicherer dem Schwein im Badezimmer in der Nase zu popeln.

Also bitte. Na klar. Meine Mutter hatte mich also verstanden und wusste schon lange, dass ich ganz unschuldig war. Manchmal reicht eben schon eine kleine Aussprache und die Welt ist wieder in Ordnung. Na dann konnte ich jetzt auch beruhigt dem Weihnachtsmann gegenüber treten. Mit Mama im Rücken, soll der alte Zausel mal die Bälle flach halten und die Geschenke rausrücken.

Im Wohnzimmer angekommen, stellte mich meine Mutter vor dem Weihnachtsmann ab. Ich schaute mich eilig um. Wo war Papa? "Papa?"
"Papa ist schnell noch mal weg. Der hat auf der Arbeit etwas vergessen. Kommt aber gleich zurück!" entgegnete mir meine Mutter mit zitternder Stimme. "AHA. Da zitterte schon ihre Stimme. Der Schlingel. Hat sich lieber schnell verzogen anstatt sich seine Strafe abzuholen. Immerhin ist er der Schurke hier. "Nun zeig' mal dem Weihnachtsmann mal was du gelernt hast Ise-Mausi" meine Mutter schaltete die Musik an. Aus den Boxen ertönte Engelbert Humperdinck . Ich legte meinen Finger über meine Oberlippe, machte den schönsten Fake Schnurbart den ich nur konnte und sang zu Engelberts süßlicher Stimme aus voller Brust. 
Als ich fertig war applaudierte der Weihnachtsmann, zog mich auf seinen Schoß und sagte mir was für ein liebliches Kindelein ich doch war. Nun sollte ich also mein Geschenke bekommen. EASY. Nach kurzem Blick in des Weihnachtsmannes Gesicht (welches übrigens ein bisschen meinem Vater ähnelte), zwinkerte mir der Weihnachtsmann zu und ich kniff dem alten Stinker mal gehörig in die Nase. Man und wegen dem Sesselpupser hatte ich mir eine Woche lang fast in den Schlüppi gepillert. We waren nun also dicke Kumpel, der Weihnachtsmanni und icke. Fortan kam er jedes Jahr und ich war schon tagelang vorher fröhlich beschwingt und studierte diverse Schnuckligkeiten ein. Einmal beglückte ich ihn sogar mit Michael Jacksons Moon Walk. Allerdings noch besser als Mikel. Sogar meine weissen Socken in den Krokoslippern sahen besser aus als die von Mikel Jacksohn. "Who's bad?" Alles lief wie geschmiert. Der Weihnachtsmann und ich waren BFFs. Wir tranken ein Weihnachten sogar von mir aufgepeppte heisse Schokolade zusammen. Der Weihnachtsmann ist dann von meiner aufgeschnackselten Schoki total betrunken von Hof geritten. Was so Hustensaft alles für Nebenwirkungen hat. Mein Vater muss von dem aufgestrapsten Gesöff auch heimlich was geschleckert haben. Wie wäre es sonst zu erklären, dass er beschwippst nach der Bescherung durch die Tür des Wohnzimmers von der Arbeit kam um mit mir meine Geschenke aufzureissen. Übrigens mein Vater hatte sich wohl nie mit dem Zausel ausgesprochen. Er verschwand jedes Jahr wenn der Weihnachtsmann auftauchte.
Bis, ja bis eines wundervollen Tages, mein bester Kumpel und liebster Besuch nicht mehr erschien, sondern meine Eltern vorschickte. Von einem Weihnachten auf das Andere, entschied sich mein bester Freund mich im Stich zu lassen. Das war der Anfang von meinem Unheil.



11 Juli 2012

Fake ist OUT! Das wusste schon meine Schwiegermutter!

Ging es Euch auch so?
Ihr seid gerade 18 Jahre alt geworden. Jetzt kann das süße Leben so richtig losgehen! Darauf habt ihr 17 Jahre und 364 Tage sehnsüchtig gewartet. Ihr könnt es schon förmlich auf der Haut spüren. Der große Tag ist endlich da: Ihr heiratet! Jackpot.
Während Ihr freudestrahlend am "Altar" a.k.a dem DJ Pult der Hochzeitslocation a.k.a der Partykeller der Gemeinde steht und Euch vor lauter Freude fast in die Hosen strullt, versuchen die Gäste so happy wie möglich auszusehen. Dafür habt ihr 6 lange Monate gespart. Euer Zukünftiger, 19 Jahre alt steht aufgestrapst im weissen Miami Vice Konfirmationsanzug, betrunken an der Theke, die Luftgitarre spielend und auf die Nachfrage ob er ready wäre, singt er: "Another one bites the dust" von Queen.
Ich würde sagen, noch fertiger kann man gar nicht sein!
Also los geht's. Solange der Bräutigam Euch nun nicht die Speisekarte vom Frühstück faxt, sollte der Abend auch ziemlich smooth verlaufen. Nachdem die Bar Mitzwa des Lebens vollzogen ist, geht es ans Gratulieren. Während der frisch Angetraute sich mit beiden Griffeln an Eurem Schleier festhält und somit keine Hand zum schütteln frei hat, nehmt ihr ganz alleine die Wünsche entgegen.
Tränen des Glücks laufen Euch über das blasse Gesicht als man den Angewiederten aus der feinen Spitze Eures Schleiers pellt und ihn zurück an die Bar verfrachtet. Als ihr Euch umdreht um Eure Freude mit den Gästen zu teilen, werdet ihr von etwas aufgehalten. Als ihr etwas nach unten schaut, sehen Euch zwei funkelnde, ja gar diamantenähnliche Augen verschmitzt an. Schwiegermama. 1.52 klein mit einem großen, jüdischen Herz. In ihrem Herz ist Platz für alle. Erwartungsvoll schaut ihr sie an und wartet auf ihre herzlichen Wünsche.  Mit warmer Stimme, lässt sie Euch wissen wie sehr Ihr Euch in ihr monströses Herz geschlichen habt: "Das mein wundervoller Sohn mal so jemanden wie dich heiratet, hätte ich nicht gedacht!" In ihrem Herz ist eben Platz für alle. Ausser dich!

Willkommen zu meiner Omage an die coolste Schwiegermutter die ich jemals hatte. Ich kam wohlgemerkt nur in den Genuss eine Schwiegermutter zu haben, aber sie war mit Abstand die Beste! Heute vor genau drei Jahren verlies uns Mike's Mom, aber vergessen werden wir sie nie.


Drehen wir die Uhr heute einfach mal 3.5 Jahre zurück. Mister und Misses Smithies waren noch nicht verheiratet, aber Misses Smithies wusste schon damals sehr genau, dass Mister Smithies seiner dritten Bar Mitzwa seines Daseins sehr bald beiwohnen durfte. Misses Noch-Nicht-Smithies, seit mehreren Jahren frisch verliebt in Mister Smithies, sollte also bald ganz offiziell Die Smithies aus Oregon kennenlernen. Um sich nicht ganz unvorbereitet in dieses Abenteuer zu stürzen, dachte Misses damals noch nicht Smithies, dass es eine gute Idee wäre mit der Schwester von Mister Smithies anzubandeln um wichtige Eckpunkte über die Familie in Erfahrung zu bringen. Thank God for Facebook. So kamen Miss Smithies und Sister Smithies ins Gespräch. Interessante Gespräche. Sehr interessante Gespräche. Als der Termin des USA Urlaubs und damit dem Besuch bei der Mutter von Mister Smithies immer näher rückte, schien Sister Smithies etwas gewaltig auf der Pfanne zu brennen. "Marie, ich möchte dich nicht verunsichern, aber ich würde dich gerne vor unserer Mutter warnen. Sie sagt was sie denkt ohne vorher darüber nachzudenken und Mike und ich konnten ihr bis jetzt präsentieren wen wir wollten, sie hatte nie etwas Gutes zu sagen. Ich will dich nur darauf vorbereiten. Nimm' es nicht persönlich was sie sagen wird. Meinen Ehemann hat sie auch erst nach 10 Jahren akzeptiert." Um die gesamte Situation noch mit einer kleinen Geschichte zu untermalen, berichtete sie mir noch von der süßen, kleinen Story, die ich Euch hier in der Einleitung kredenzt habe. Mike's erste Ehe mit, wie sich später herausstellen sollte, nicht nur Schwiegermutters Alptraum. Jede normale Frau hätte nun wahrscheinlich schon die Hosen voll gehabt das Schwiegermonster kennenzulernen. Ha! Ich nicht. Für mich hörte sich die Frau nach Spass an.
Ich liebe Leute, die nicht hinter dem Berg halten und dir ganz klar vor den Latz knallen was sie von dir halten. Genauso möchte ich es haben. Selbst als mein Mann mir beichtete, dass es unter Umständen etwas irritierend werden könne mit seiner Mutter, empfand ich es eher als äußerst spannend diese jüdische Übermutter kennenzulernen. Eines war klar, sie musste ihren Sohn abgöttisch lieben. Wieso hätte sie sonst bis NACH der Hochzeit warten sollen um die Braut mit ihrer so herzlichen Art zu beglücken?! Ich meine, da ihr Sohn zum Zeitpunkt der Eheschliessung die Dame wirklich mochte (allerdings mehr ohne das Wort: EHE), wäre alles andere eine Verletzung seiner Gefühle gewesen. Man muss ihr auch zu Gute halten, dass sie wartete bis alle ausser Reichweite waren um der Schwiegertochter ihre Zuneigung zu gestehen. Auf Nachfrage Mike's ein paar Jahre später, ob sie wirklich so nett war die Braut mit Pauken und Trompeten in der Familie willkommen zu heissen sagte sie in ihrem mütterlichen Beschützerinstinkt: "Ich? Wie könnte ich jemals so etwas sagen? Aber da kannst du mal sehen wie ehrlich deine Frau ist!" Zum damaligen Zeitpunkt war das sehr einleuchtend für Mike, da Madame ihm gerade das 2. Kind mehr oder weniger untergeschoben hatte. Ich musste also die Frau die meinen Mike mindestens genauso viel liebte wie ich ihn unbedingt kennenlernen.

Als wir bei seiner Schwester nach einer kleinen Rundreise durch den Westen der USA endlich ankamen, wurde ich kurz zur Seite genommen. In Windeseile instruierte sie mich, mich nicht angemacht zu fühlen, falls Mikes 8 jährige Nichte mich auf seine 4. Ehefrau ansprechen sollte. (Kurze Bemerkung: Mike war erst zwei mal verheiratet vor mir). Die Familie hätte einen running Gag, dass Mike in seinen später 40zigern eine Asiatin heiraten würde. Warum eine Asiatin? Nun, diese wären die Einzigen, welche auf dicke Männer mit Glatze stehen würden. Witzig popitzig. Also dem Joke hätte ich eine besser Pointe andichten können. Mike's 4. Ehefrau könnte ethnisch gesehen alles sein, nur eines nicht: Ängstlich. Denn wenn ich vor Mike sterbe, und das ist wirklich der einzige Grund warum Mike auf dem Markt wieder erhältlich wäre, müsste die Dame nachts mit offenen Augen schlafen. "I will hunt her down. Come to me if you dare." ist meine Devise. Fass' meinem Mann an die Glocken und du hörst deine Leuten. Diese ganze hohle Phrase: "Wenn ich sterbe, soll mein Mann wieder jemanden finden, der ihn glücklich macht und genauso liebt wie ich ihn liebe." ist doch gequirlte Bunnykacke. Wie soll er denn bitte schön, nach seinem Dahinscheiden, mit mir vereint im Garten Eden die Äpfel pflücken, wenn er mit einer Anderen gepimpert hat? Nix is'. Da muss er jetzt durch. Nummer Vier mag aussehen wie eine Asiatin, aber das liegt dann ganz sicher nicht an ihrer Herkunft, sondern eher daran, dass ich ihr die Ohren an den Hinterkopf nagel. Mein Geist wird Mike im Zölibat halten, bis er die eigenen Hufe hoch reisst.

Zurück zu meinem USA Besuch und meinem bevorstehenden Treffen der dritten Art.
Der große Tag war also gekommen. Mike, seine Schwester und ich fuhren am Haus seiner Mutter mit einiger Verspätung vor. Grund war, dass Mister Smithies sich unbedingt noch auf die Schnelle ein Tattoo stechen lassen musste. Klar. Sein erster Tattoo muss man sich vor dem Besuch bei Mama stechen lassen, damit man ihr wieder mal zeigen kann, dass man Erwachsen ist. Rebellion hat Mike auch von der Besten gelernt. Als seine Mutter ihm verbieten wollte sich ein Motorrad zu kaufen, da sie ihn nicht tot von der Strasse aufkratzen wollte entgegnete Mike ihr: "Keine Sorge, ich nehme auch keine Papiere mit die mich identifizieren könnten. Somit weisst du dann davon gar nichts, wenn ich mich um die Leitplanke wickle." Problem gelöst würde ich sagen. Mike's Stiefvater entgegnete nur (mit dem Blick auf seine Frau gerichtet): "Ich frage mich von wem er diese scharfe Zunge geerbt hat!"
Mike's Stiefvater. War bei unserem Besuch auch anwesend. Als Mike's Mom uns ins Wohnzimmer geleitete und wir nun gemütlich beisammen saßen, stellte man uns auch einen weiteren Mitbewohner vor. Der blinde Herr. Sehr nett. Eine Dreier WG also. Wie man mir später erklärte waren Mom und der Stiefvater schon lange geschieden, aber er wohnte noch bei ihr. Das war auch ganz gut so, da es Mom seit Jahren gesundheitlich mehr schlecht als recht ging und jemand mit Augenlicht wahrscheinlich eher das Herz bei der Reanimation trifft als derjenige der erst mal seinen Blindenstock suchen muss.
Der blinde Herr war, so munkelte man, Moms Lover, allerdings wahrscheinlich auch nicht mehr so wirklich, aber weil Mom das Herz am richtigen Fleck hatte, gewährte sie dem Blinden einen Unterschlupf. Wer mich kennt, der weiss, Mom wurde mir immer sympathischer. Lockere Zunge, lockere Einstellung, lockere Braut. So muss es sein. Ich verstehe bis heute nicht vor was mich die Leute warnen wollten. Sie war doch süß wie Zucker!!! Sie sagte: "Marie. Mike wird dich wahrscheinlich schon vor uns gewarnt haben. Hat er doch, oder nicht? Also wir verstehen das nicht. Wir sind wir. Ich bin mir sicher er hat wieder irgendwas gesagt über uns." Ich fing an zu grinsen: "Nö, hat er nicht, aber selbst wenn er es getan hätte, ich bilde mir immer noch meine eigene Meinung." Mike schaute mich entgeistert an und die anderen hatten zu meinem Satz auch nichts mehr zu sagen. Dann bot Mom mir einen Kaffee an. Mike hielt meine Hand. Oder wollte er, dass ich seine Hand hielt?!
Mein Herz eroberte sie dann im Sturm, als sie anfing Mike auf die Ketten zu gehen. Mom stellte mir ein paar Fragen, dann Mike. In ihren Augen konnte ich die Verschmitztheit sehen. Dann fiel Mom der Ring an meinem linken Ringfinger auf. Ohne lange Umschweife fragte sie den Ring begutachtend: "Also ist das ein Familienring? Oder was ist das? Der sieht ja wirklich hübsch aus." Sie schaute Mike an ohne auf meine Antwort zu warten. Mike zuckte mit den Schultern und grinste. "Also den Ring habe ich ihr geschenkt, falls das deine Frage ist!" "Ja natürlich ist das meine Frage du Scherzkeks." "Wir haben den Ring gestern schon gesehen und uns gefragt, ob du wieder unter die Haube kommst, aber deine Schwester wusste auch nichts." Sie schaute mich an. Da mir zu dem Zeitpunkt auch nicht wirklich klar war, was der Ring zu bedeuten hatte, liebte ich seine Mutter für die Frage. DAS konnte sie wohl meinem Gesicht entnehmen und lies überraschender Weise nicht locker. So, was ist nun? Mike sagte: "Das ist kein Diamant falls du das denkst!" "Hältst du mich für blöd? Natürlich ist das kein Diamant. Das sehe ich selbst. Die reflektieren das Licht ganz anders!" Um ihren Sohn nicht ganz zu verschrecken machte Mom nun den Vorschlag doch etwas Essen zu gehen. So gingen wir zum Asiaten. Wahrscheinlich um Mike's vierte Ehefrau kennenzulernen. Den Blinden Herrn wollte Mom eigentlich nicht mitnehmen. Sie erklärte ihm hart aber herzlich, dass dies ein Familientreffen wäre und er kein Familienmitglied wäre. Das sehe ja sogar ein Blinder. Als Mike's Stiefvater dann intervenierte, gab sie schliesslich nach und erlaubte dem Blinden Mann mitzukommen. Allerdings war er ihr zu langsam. Während Mike und ich in unserem Auto auf der anderen Straßenseite, gegenüber vom Haus warteten, hörten wir seine Mutter poltern: " Meine Güte blinder Mann. Geht es noch langsamer. Alles wartet nur auf dich." Mike fing an zu lachen: " Das ist meine Mutter. Kein Verständnis. Nicht mal für den blinden Mann." Ich hingegen sah das Positive in Mom's Verhalten: "Ich weiss gar nicht was du hast. Das ist doch vollkommen OK. Sie macht eben keinen Unterschied. Ist das nicht, was die Leute immer wollen? Sie wollen nicht bemitleidet werden!" Beim Asiaten angekommen speisten wir vorzüglich und hatten eine gute Zeit. Mom schien ganz guter Laune, obwohl man sehen konnte, dass es ihr körperlich nicht so gut ging. Sie hatte viel Gewicht verloren und war recht kurzatmig. Sie versuchte jedoch mit aller Kraft (und in diesen 1.52m steckte sehr viel Kraft) diese Tatsache zu verstecken. Immerhin hatte sie Mike viele Jahre nicht mehr gesehen und da er war ihr ein und alles war, wollte sie diese Stunden mit ihm zusammen nicht missen. Als wir uns draussen verabschiedeten nahm sich mich in den Arm und sagte: "Pass' auf dich auf. Du bist eine Gute." Das war also die gefährliche, scharfzüngige Frau vor der ihr mich gewarnt habt? Also scharfzüngig war sie, gar keine Frage, aber das war doch etwas Gutes! In einer Welt voll von Menschen, die nur hinter vorgehaltener Hand ihre wahre Meinung kund tun, ist jemand wie meine Schwiegermom doch etwas sehr Erfrischendes. Bei ihr gab es keine Umschweife. Wenn ihr etwas nicht passte, dann hat sie es ausgesprochen. Unverpackt und gerade heraus. Sie empfand es als zwingend notwendig ihrem Gegenüber wissen zu lassen was sie dachte. Wo findet man das heute noch? Sie hatte auch keine Angst vor den Konsequenzen. Warum auch? Was hat jemand zu befürchten, der nichts zu verbergen hat. Dass die Umwelt so jemanden als unangenehm empfindet liegt doch einzig und allein an der Welt die wir uns geschaffen haben. Lügen sind doch heute willkommener als eine ehrliche, offene Meinung.

Leider, ist meine Schwiegermom vor 3 Jahren verstorben. Aber ich bin dankbar, dass ich sie kennenlernen durfte. Ich fand' sie war die beste Schwiegermom, die man sich wünschen kann. Hätte sie mich nicht gemocht, bin ich mir sicher, hätte sie einen trifftigen Grund gehabt zu glauben, dass Mike und ich nicht zusammen gehören. Sie hätte wahrscheinlich recht gehabt. Wie mir aber von Mike's Schwester gesagt wurde, war ich die Einzige, die Mom jemals approved hat. Warum das weiss nur sie. Ich habe nichts außergewöhnliches gemacht. Ich liebe nur den gleichen Mann, denn sie niemals aus ihrem Herzen gelassen hat. Vielleicht hat sie das gesehen. Aber eins, das lässt sie mich auch nicht. In ihrem Stuhl sitzen. Als ich nach ihrem Tod die Familie besuchte um der Beerdigung beizuwohnen, sollte ich mich in ihren Stuhl in der Küche setzen. Diesen verlies ich nach genau 4 Sekunden wieder, denn das erste Mal in meinem Leben bekam ich starke Schmerzen im Brustkorb und ich wusste: "Sie mag vielleicht diesen Planeten verlassen haben, aber uns verlassen hat sie nicht."

Auf dich Schwiegermom. Ich hoffe du bläst Gott jeden Tag für seine Fehler ganz gewaltig den Marsch im Himmel. Ich bezweifle nämlich, dass du dich von ihm einschüchtern lässt. Hoffentlich sehen wir uns mal wieder und können uns besser kennen lernen. Bis dahin pass' ich auf deinen Sohn auf und falls ich vor ihm die Kurve kratzen sollte, zähle ich auf deine Hilfe die Frauen aus seinem Leben zu vertreiben. Sollte er als erster bei dir ankommen, dann weiss ich er ist in guten Händen. Tschüssi Schwiegermom. (Ich hoffe im Himmel kann man alle Sprachen lesen. Sonst müsstest du dir jemanden suchen der meine ganze Story übersetzt.) Hugs and Smooches deine Schwiegertochter.



10 Januar 2012

Der Atem des Todes - Der Anfang vo/n/m Ende


Irgendwie fühle ich mich „out of the groove“. Genau. Ich fühle mich aus dem Grab.
English für Plattgermans. „Do you have to hus a waterkloset or do you shit up ’nen Emer?“ Vielleicht sollte ich einfach mal zu YouTube gehen und mir ein bisschen Musik reinsnatchen. Irgendetwas inspirierendes. Madonna. „Let’s get into the groove“. Laalalalalallala. Nee, bringt nix. Um dabei richtig in Fahrt zu kommen müsste ich mich erst dezent aufstrapsen, mich dauerwellieren lassen und mir den Schlüppi hochziehen. Da hab’ ich jetzt keinen Bock drauf. Ich lass’ den Schlüppi heute auf halb acht . Ist doch eh egal. Als verheiratete Frau mit 29 braucht man auf solche Sachen nicht mehr achten. Irgendwie mutiere ich immer mehr zurück zum Kind. Ich sehne mich nach der Unbeschwertheit des Lebens. Heute Morgen habe ich überlegt, ob ich nicht einfach heimlich meine Unterhose von vorne nach hinten drehe anstatt sie auszuwechseln.  So wie in den guten alten Kindheitstagen. Einziges Problem war nur, als Kind hatte ich keine String Tanga. „Da stand ich nun, ich armer Thor und war so schlau als wie zuvor.“
Warum muss das Leben als Erwachsener eigentlich so kompliziert sein? Oder ist es gar nicht so kompliziert wie man annimmt. Wenn ich es genau betrachte, machen wir es uns doch nur schwer. Gleich morgen gehe ich mir stinknormale Schlüppies kaufen.  Man damals war alles einfacher. Essen? Easy as pie. Da hat man sich einfach eine Zwiebel schälen lassen und dann kraftvoll zugebissen. Heute bleiben meine Zähne in der Bolle stecken. Nee, es ist nüscht wenn man alt wird.  Früher hätte man den weißen Schneidezahn der einen aus dem Apfel der Tränen anlächelt, noch mit seinen Freunden als Zeichen des Erwachsen Werdens gehuldigt. Heute hat man einfach gar keine Freunde mit denen man seinen physischen Abstieg zelebrieren könnte. Eine gequirlte Kacke. Apropos gequirlte Kacke. Ach nee, lassen wir das. Ich möchte da nicht ins Detail gehen. Fakt ist, dass es mit 29 schlicht und ergreifend bergab geht. Mein letztes Jahr mit der 2 ist angebrochen. Die einzige Freude die mir bei dem Gedanken bleibt: Mein Mann. Er hat nämlich graue Haare und ich nicht. Das ist aber nicht das Entscheidende.  Der wichtigere Teil ist, dass wenn ich graue Haare bekomme, kann er das nicht mehr sehen. Er trägt dann nämlich mit seinen 80 Jahren eine Brille, so dick wie Oma Dores Einmachgläser. Er sieht jetzt schon nichts mehr ohne sein Okular. Genau der Grund warum ich unseren Hunden heute das Nasenfahrrad  zum spielen gegeben habe. Och was ist das schön.
Geburtstage sind doch was Feines. Heute darf ich machen was ich will. Ich will rumliegen. Meine müden Knochen brauchen Ruhe. Immerhin habe ich heute schon mal den Schlüppi aus gehabt.  Hätte ich ihn nicht wieder wegen unseres Besuchs anziehen müssen würde in diesen alten Gebeinen noch Saft stecken. Aber so. So liege ich mit meinen Hunden auf dem Bett und warte, dass mein Göttergatte nach Hause kommt um mir einen anderen Tanga verkehrtherum über den Alten zu stülpen, damit ich morgen früh was habe was ich umdrehen kann. Nur so als Zwischenlösung. Ich werde mir dann morgen schon mal Socken anziehen, damit ich mich pünktlich am Sonntag  zur lokalen Einkaufsmeile chauffieren lassen kann. Der Doppeltangatrick kann richtige Baumwollunterwäsche mit hochgeschnittenem Beinansatz einfach nicht ersetzen. Was haben wir heute? Dienstag. Jo. Bis dahin bin ich angezogen. Nicht auszudenken wenn einer Mal ein Heilmittel gegen das Altern erfindet.  Für mich ist es zwar zu spät, aber allen die noch unter 29 sind, könnte damit geholfen werden. An alle über 29: Ich würde euch jetzt gerne bemitleiden und euch meine Friedhofsfaust zum schnuppern hin halten, aber da machen meine Gichtpfoten nicht mit. Ich krieg’ die Digiti nicht mehr krumm. Aber zum in der Nase popeln reicht es noch. Ich habe das Gefühl seit heute schmecke ich auch nichts mehr. Logisch. Altersgeschmacksverlust. Was mache ich jetzt mit dem Kaugummi? Ach, den steck ich mir wie früher als kleine Ise Mausi einfach in die Nase. Brauch’ ich nicht aufstehen und wenn ich ihn weit genug nach hinten schiebe, kann ich heute noch Party mit den ganzen anderen abgeschobenen Omis in der Notaufnahme machen. Hoch die Schnabeltassen. Ich steck’ mir jetzt den Daumen ins Gesicht und begebe mich in meine imaginäre Funzone. Ist es wirklich erst 14:30? Ich kann den Atem des Todes schön schon förmlich riechen.  Vielleicht sollte ich mal beim Zähne putzen anfangen?!







28 Dezember 2011

Bomforzelorumsintegrationtest von der Spree

Seien wir mal ehrlich. Gute Erziehung ist die Tugend der Deutschen. Also sagen wir mal, aller Nicht-Berliner.  „The  Berliner is like the New Yorker.“ Ich habe keine Ahnung was mein Mann damit meint. Wir Berliner sind die Freundlichkeit in Person. Ich meine, wer sonst würde einem die trockenen und völlig überteuerten Hauptstadt Schrippen an die verkorkste Ommel werfen wenn man höflich nach drei Semmeln fragt. „Semmeln? Sach ma wo kommst du denn her? Sowatt ham wa hier nich. Entweder du koofst unsere Schrippen oder du verziehst dir. Aber janz schnell, bevor ick mir verjesse.“ Wo ist denn in diesem Satz Unhöflichkeit zu finden? Die Bäckereifachverkäuferin, erklärt dem zugereisten, bayrischen Landei ganz höflich wo der Berliner Hammer hängt. Genau da wo er hingehört: Zwischen die frisch gewichsten Mooshammer Krokofantenschuhe.  Sie verwarnt ihn sogar. Wer an dieser Stelle nach Krapfen fragt, darf sich dann auch nicht wundern, wenn er mit den geschnittenen Stullen ’nen Satz warme Ohren verzimmert bekommt.  Rechts, links, rechts, links, patsch, patsch, patsch.  Wo kämen wir denn da hin?! Alles spricht von Integration. Richtig. Integriert euch mal. 
Mein Vater hat eine außergewöhnliche Integrationsstrategie entwickelt: Verwirrung.
Er verwirrt die Zugereisten. Wenn man ihn anruft, kann man sich ganz schön gebumsfidelt fühlen, wenn er bei einer Vorwahl die nicht mit 030 anfängt, abhebt. Für falsche Fuffziger hält sich Horschti die Ohrmuschel nicht ans taube Ohr.  Da es aber natürlich in dieser verworrenen und vollkommen verkommenen Welt durchaus passieren kann, dass die Zuwanderer bescheißen wollen, musste ein Test her. Verständlich. Denn in der Multikulti Stadt Berlin kann man sich auch ohne Integrationsprogramm einen Telefonanschluss zulegen. Klar wie Kloßbrühe. Drum ist auch bei 030 Nummern Vorsicht geboten.
Wenn es also bei Horschti im heimischen Erdgeschoß Penthouse an der Tür schellt, hebt Horschti das Telefon ab. Das ist aber ein anderes Problem.
Oder wie er sagt: „Verwirrungstaktik“. Wen er dabei genau verwirrt muss noch genauer durch Detektei von und zu Ise-Mäusi  beglubscht werden.
Falls das Gebimmel allerdings doch vom Telefonaparillo stammt, hebt Horschti noch vorm ersten Morgengrauen mit Schmackes das hochmoderne Schnurlostelefon ab und posaunt ein zünftiges "Grützie" in den Teil den man eigentlich ans Ohr hält. Wer nun nichts antwortet und trotzdem in der Leitung bleibt hat verloren. Horst legt auf.
Wieso?  Na das kann man sich doch an 5 Fingern abklavieren. Ein Berliner hätte entweder gleich selbst aufgelegt, oder vorm Aufhängen noch schnell gebrüllt: „Lang’ lebe Friedrich!“ Die Creme de la Creme trällert meinem Vater ein schnuckeliges Liedchen in den gesunden Hörkanal, um nicht in das Paralleluniversum Bavaria zurück katapultiert zu werden:
...
5. Wo Lieb und Treu sich um den König reihen,
wo Fürst und Volk sich reichen so die Hand,
da muß des Volkes wahres Glück gedeihen,
da blüht und wächst das schöne Vaterland.
So schwören wir aufs neue
dem König Lieb und Treue!
|: Fest sei der Bund! Ja schlaget mutig ein:
Wir sind ja Preußen, laßt uns Preußen sein. :|
Wer jetzt denkt, dass dieses Lied rechtextremistisch ist, ist schief gewickelt. Nur weil die Glatzen sich immer jedes deutsche Liedgut unter den Nagel reißen müssen, heißt das noch lange nicht, dass jeder der Stolz auf sein Preußen ist, rechter Abschaum ist.


Das ganze Gerede von: Die Berliner wären so unfreundlich. Direkt nennt man das.  Wir sind direktfreundlich. Was können wir dafür, dass der Rest des Landes unsere Sprache nicht spricht. Wir nennen uns im Gegensatz zu den New Yorkern und Restamerikanern wenigstens am Ende einer Aufzählung. Mike, Papa und ich. Der Esel nennt sich immer zuletzt. Amerikaner nennen sich immer zuerst. Ich, mein Ehesklave und meine väterliche Altersvorsorge.  So sieht sich der gemeine Amerikaner. An erster Stelle.
Fazit.: Berliner sind die freundlichsten Individuen die man sich vorstellen kann. Wir sind oberknorke. Knorkiger geht es schon gar nicht mehr. Und für alle Flitzpiepen die aus dem Dorf kommen das sich Welt nennt: Knorke bedeutet: Wir sind In und ihr seid Out.
„Dickes B oben an der Spree. Im Sommer tust du gut. Im Winter tut’s weh.“

27 September 2011

Cookiesausage Delux


Ich finde es immer schön wenn sich jemand bei seiner Arbeit gut auskennt.
Für manche scheint dieser Satz und dessen Inhalt allerdings nur eines zu bedeuten- Man findet problemlos den Weg vom Schreibtisch zum Würstchenautomat mit Wasserabzug und umgekehrt. Man könnte quasi sagen diese Arbeitstiere können den Weg der Abort Absolution blind schleichen. Besonders prima sind dann diejenigen unter den Blindschleichen, welche sich für die Royalen des Büros halten. Recht gebe ich ihnen.  Ein vortreffliches Beispiel eines Slowworm Thronfolgers bietet Frau Kruckem (Name in englischer Lautschrift um irgendwelche Namensverwechslungen auszuschließen). Die holde Maid von und zu Nichtstun regiert, pardon, delegiert aus ihrem einsamen lokusalen Schloss in Wash Hinten DC und kümmert sich aufopferungsvoll mit einer Prise Liebe um deutsche Austauschsoldaten im Land der unbegrenzt, begrenzten Möglichkeiten.
Da Miss Arbeitsarm Offiziersfrau ist, hat sie sich das AA unter den frisch lackierten Nagel gerissen (AA=AbteilungsAlleinherrschaftsrecht). Um es genauer zu definieren: Sie ist die zivile Frau eines armen Offiziers.
Wenn man Frau Oberoffizier also Mal aus ihrem gekachelten Arbeitszimmer holen möchte, muss man entweder Gott sein oder aber einen guten Grund haben. Zum Beispiel die Mittagspause. Kehrt sie dann mit vollem Magen zurück an ihre zentrale Schaltstelle der Macht, hebt sie auch ab und zu das Telefon ab. Besonders gerne wenn es nicht klingelt und vorausgesetzt die KaKa ist trocken (KaKa=KantinenKaffemaschine).
Frau Usurpator hat das ABSOLUTE Helfersyndom! „Hello this is Frau Kruckem. How can you help me?“
An diesem Satz hat Frau Kruckem lange gefeilt. Kurz, präzise und lässt keine Fragen offen. Schließlich soll es keinen Zweifel daran geben, wer hier die Klobürschte schwingt. 
Sollte man Frau Kruckem dann doch ausversehen Mal an der Strippe haben, dann kann man sich auch gleich die Kugel geben. Schon bei der Vorstellung des Opponenten malt Frau Oberoffizier den ersten Strich des Galgenmännchens. Selbst da hat das Fräulein Arbeitslos ihre eigene Tiktak. GAME ON:

 _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _  _ _ _ _ 

„Hallo Frau Kruckem. Hier ist Frau Bäcker.“
„Oh, hello Frau Bäcker. Wie get es ihne?“
„Gut“
„Gut? Wieso geht es ihne gut?“
„Wie meinen Sie das Frau Kruckem?“
„Ick verstehe nick. Wie meine sie?“
„Na wieso soll es mir nicht gut gehen?“
„Ick weiß nick. Sage sie mir!“
„Mir geht es gut. Aber ich habe mal eine Frage.“
„Nein Frau Bäcker, erst ma müsse sie mi mein Frage beantworte!“
„Welche Frage?“
„Wieso geht es Ihne gut?“
„Tut mir leid, aber ich verstehe die Frage nicht!“
„Watt kann ma denn dahran nigg verstehe? Igg habe ihnen was ganz einfages gefragt.“
„Ja und ich habe ihnen darauf eine Antwort gegeben.“

U _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _  _ _ _ _ 

„Nei habe sie gar nix“

U _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _  _ _ _ U
„Also Frau Kruckem, sie sind mir ja eine. Also zurück zu meiner Frage.“
„Nei Frau Bäcker so läuft das hie nich. Sie könne nich einfag eine Frage mit eine Gegenfrage beantworte.“

U _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _  _ _ _AU

„Aber das habe ich doch gar nicht!“
„Dog habe sie.“

U _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _  _ _ RAU

„Also wissen sie was? Ich stelle jetzt meine Frage.“
„Nee, maggen sie nich.“

UN _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _  _ _ RAU

„Was war denn das Frau Kruckem? Das hat sich ja so angehört als wenn sie auf der Toilette sitzen?!“
„Watt? Nei, sie müssen si ma die Möhrchen wasche. Unverschämtheit. Da sin die famous Wash Hinten Bären von DC. Sie ungebildet Schnepfe.“

UNTE _ _ _ _ _ _ _ _ _ _  _ _ RAU

„Ungebildet?“
„Ja, ungebilden. Sie habe richti gehört. Was is denn nu ihren Frage? Ich haben nich die ganze Tage Zeit!“
„Ich glaube es nicht. Sie wollten doch nicht zuhören.“
„Das ist ihren Interpretation.  Nun sagen sie doch mal ihren Frage, damit ich zuhausen gehen kann.“
„Ich würde gerne wieder arbeiten. Aber ich bin ja hier mit einem Nato 2 Visa.“
„Erzähle sie mich was Neues!“
„Ja und da ich keinen normalen Job annehmen kann, würde ich gerne von zuhause arbeiten.“
„Was wolle sie? Hahahaha?! Das pass zu sie.“

UNTE _ OF _ _ _ _ _ _  _ _ RAU

„Wie bitte?“
„Nix. Ja sie brauche eine business license.“
„Aha. Wieso das?“
„Weil ick sage.“
„Aber wer sind sie denn? Bestimmen sie das?“
„Nö, aba ick sage so.“
„Aber mir wurde gesagt, ich brauche keine business license. Nur eine Tax ID.“
„Mich egal.“
„Ja, aber wenn ich doch keine brauche!“
„Wer sagt das? Habe ick gesagt? Glaube igg nich! Sie brauche eine business license.“
„OK. Wo bekomme ich die her?!“
„Woher soll igg wissen? Bin igg Auskunft?“
„Aber ich dachte sie sind die Dame, welche die deutschen Soldaten und ihre Frauen unterstützt bei solchen Sachen?!“

UNTE _ OFF _ ZIE _  _ _ RAU

„Dat habe sie gut erkannt.“
„Ja und woher bekomme ich dann die business license?“
„Mir egal. Igg muss nur approven und weiteschicken nach Norfolk.“
„Also heißt das sie können mir nicht helfen?“
„Nein. Das heißt ga nigg dat igg sie nich helfe kann. Das heiß nu, dass.....“
„ Na jetzt bin ich aber ganz Ohr Frau Kruckem! Beenden sie ruhig ihren Satz.“
„Ja wüde igg ja wenn sie mig lasse würde.“
„Na dann schiessen sie mal los!“
„Igg könnte ihne scho helfen wenn igg wollte. Aba es gib da einen Kluft zwische uns.“
„Ja das habe ich auch schon gemerkt!“
„Ja, igg weiß. Is au logisch!“
„Wieso?“
„Weil igg habe gerade Rätsel gelöst.“
„Aha. Und?“

UNTENOFFIZIERSFRAU

„Sie sind Untenoffiziersfrau! Es war schö mit ihnen gequatsch zu habe. Igg muss jetz schnell los und mir KaKa holen. Und lasse sie sig eine gesagt sein. Ick warne sie Frau Bäcker. Sie könne nich einfag so mache. Sie müsse warte bis sie Ok aus Norfolk habe. Sonst schicke wir sie mit ihre Untenoffizier wieder nag hausen!“


BEEP... BEEP..BEEP.............


To be continued....




25 August 2011

Irene kommt und wenn se kommt dann kommt se prompt. Hell YEAH!


Wieso um Himmelswillen sind Katastrophenwetter bitte immer nach Frauen benannt? Und dann auch noch mit so longweiligen Namen.

Irene hört sich nach einem ziemlichen Eierschaukler an. Ach nee, sie kommt ja von der Venus. Entschuldigung. Ich korrigiere: Ovarialschwinger.
Wieso bitte heißt sie denn nicht Tina Turner? Ich meine es liegt doch nahe. Wer mit 120 Miles per Hour über die Bühne fegt kann doch nicht allen Ernstes Irene heißen. Irene sitzt  zuhause und schaukelt mit de Beene. Und während se da so sitzt platzt ihr der Schlitz?!

Wer entscheidet eigentlich, welche bonfortionösen Namen die Unwetter und Stürme aufgedonnert bekommen? Petrus selbst? Alice Schwarzer? Gibt es eine Facbook Page wo man mal seinen Senf dazu geben kann oder sogar Vorschläge loswerden kann? Ich meine wie wäre es mit Härta oder Kuhliefumdenteich?
„Es bläst uns heute Härta um die Ohren, während die Kuhliefumdenteich etwas erschöpfter zu sein scheint.“ Ich sag’ doch Facebook muss eine Seite haben um Wetternamenvorschläge rauszudonnern.

Ich meine selbst Gott scheint nun mittlerweile Facebook für sich entdeckt zu haben.  Vielleicht sollte man da einfach mal nachfragen.
Ich warte  ja eigentlich nur darauf, dass Facebook umbenannt wird in: www.Gesichtsbibel.com.

„Willkommen bei Gesichtsbibel.com. ,dem Treff für alle die sich kein Bildnis machen und einfach mal gehörig Amen zu allen vernagelten Statusmeldungen sagen welche sie dann unter den Armen verteilen. Im Namen des Gehirnkaters, des Hohnes und des eiligen Feistes.  
Himmel und Hölle wäre da los auf der Gesichtsbibel.
GB-Wo ein Himmel ist, ist auch eine Hölle. 

Newsfeed heißt dann  Abendmahl und enthält Statusmeldungen wie die folgende von
Irene: „Gott ist hier und als treuer Untertan tippe ich für ihn. Er hat mir gerade gesagt, dass ihm langweilig ist und ihm das Fernsehprogramm auf Paradiso TV auch gewaltig auf die Nüsse geht. Deshalb möchte er jetzt, dass ihr alle diesen Status kopiert und ihn bei Euch einfügt, damit er darüber lachen kann wie doof ihr seid. Wer das nicht macht muss mit Gott erst mal gehörig tuppern bevor er/sie in den Himmel kommt. UND wenn  Gott seine freie Suppenschüssel mit Klippverschluss nicht bekommt, dann werdet ihr in Limbo verweilen bis die 900 Euro zusammen gekommen sind und er bei Jesus  seine verdammte Bestellung abgeben kann.  Kopiere das SOFORT oder der Blitz soll dich beim Scheißen treffen! <3 JESUS LOVES YOU!

Übrigens,  wo wir gerade von der Hölle sprechen. Im Falle das wir 2012 die Hosen stramm gezogen bekommen von Gott und er uns die Apokalypse beschert, würde ich mich bereit erklären, mit euren Hunden gassi zu gehen, während ihr mit Gott im Himmel um die Platisktöppe feilscht. Da ich nach diesem Blogpost ja nun nicht ins Paradies eintreten werde und sich einer um eure Hunde kümmern muss, wenn ihr entschwindet, dachte ich es wäre eine gute Idee sich um eure Möpse und Bratwürschte zu kümmern. Ich lass' die Hunde denn raus aus’m Haus und gehe 3 mal am Tag mit ihnen durch die Wüste. So könnt ihr ganz beruhigt und ohne Sorgen um euren besten Freund die Himmelsleiter erklimmen. Achso, nur Vorkasse und keine Rückerstattung.

Ich habe jetzt auch meine e-mail addy vom Facebook der Hölle bekommen. Schreibt mir einfach auf: meinefresse@necronomi.con


24 August 2011

The truely treulose Tomato- The Ritter in the Not


OMG. Oh my god. IDK. I don’t know.  MIA.  Missing in action.
AA. Awful awful.

WTH? What the heck? SHE is BACK!

Grützi miteinand. Ick glob et hackt. Jetzt hab ich nicht nur meine Deutsche Muttersprache verloren, sondern bin auch schon bei den Lederhosen angelangt.
Meine Fresse und das als Preuße.

Viele von euch haben sich sicher schon gefragt wie es sein kann, dass das Fräulein Smithies sich so schändlich verdünnisiert hat?! Schreibblockade? Die Periode für 5 Monate und keine Tampons im Haus gehabt?  In der floridianischen Sonne  auf der Luftmatratze im Pool eingeschlafen und in der Mitte hängen geblieben ohne Land in Sicht? ODER aber sogar einfach just a truely truthless Tomato?

Watt soll ick sagen? Ich  sach es einfach frei heraus: Ick bin jetze Tupperfee. Korrekt! I run my own freaking business. Da kiekt ihr wa?! Jenau, das hätte ick auch nich jedacht. Ich kann es auch immer noch nicht fassen.  

Als mein Mann mir von der Chance erzählte, endlich mal von meinem Thron herunterzusteigen, die Seidenschlappen auszuziehen und gegen robuste und äußerst atmungsaktive Arbeitsschuhe einzutauschen, standen mir auch die mittlerweile 3cm langen Beinhaare zu  Berge. Ich sollte also „Bye bye zum süßen Nichtstun und der Arbeitslosigkeit sagen?  Was für ein Schlammassel! Scheibenkleister mit Honig!

Weinend schlüpfte ich in mein Arbeits- FlipFlops, schwang mir den Morgenmantel an und schlürfte ins Büro. Das war also der Ort des Schreckens an den ich, von nun an, jeden Tag kommen sollte? Den ganzen weiten Weg? Von einem Ende des Hauses an das Andere? WTF? What the fudge? Ich sollte also tatsächlich aufstehen wenn ich ausgeschlafen hatte, mir einen Schlübber anklemmen und ARBEITEN? Halloooo? Das ist ja so als wolle man ein Straßenkind wieder in die „Normale und  heile Welt“ integrieren. Fudge that and Fudge you! Etwas benommen von der ganzen Idee wieder arbeiten zu sollen, steckte ich mir den Finger in die Nase und begann nach Gold zu graben.  „Das müsste doch rentabler mit weniger Aufwand sein“, dachte ich. „Das könnte ich auch vom Bett aus machen“. Außerdem hört sich das doch auch viel besser an: Marie-Luise Smith- Golddigger Inc.. Besser als auf einem wichtigen Nachbarschaftsbingo Get together mit den anderen desperate Housewives  sagen zu müssen: „Hello, my name is Marie-Luise Smith and I am  a Tupperfee!“ 

Nachdem ich zusammenbrach und die Last dieses Arbeitstitels wie ein Elefant auf meinen Schultern lag,  kam mein Ritter in der Not, seilte sich von seinem imaginären Helikopter ab und sprach: „Sweetie, kämm’ dir die Haare und lies dir die Jobbeschreibung erst mal durch.“ „Ich wiiiillll nääääch lesen,  ich will nichlääääääsen, lass’ mich in RUHE, geh’ weg oder bring mir die Pistole“ schrie ich. „Verstehst du nicht? Das wird mich begleiten wie ein schwarzer Schatten. Ich werde das tragen müssen wie Jesus das Kreuz“ und wenn ich dann durch die Hiebe des Spotts sterbe, dann kann ich nicht mal ins Paradies eintreten. Und wieso? Weil Gott mit mir tuppern will!!!“ Ich schluchzte aus der tiefsten Tiefe meiner kleinen, gebeutelten Seele.

Nach geschätzten 3 Wochen, die ins Land der Schmach gingen, wachte ich eines Morgens auf. Mit meinem Laptop neben dem Bett. Ungewaschen und von einem Alptraum gezeichnet. In meinem Alptraum saß ich auf einer Wiese mit bunten Blumen und einem weißen Kleidchen, in meinem Arbeitsflipflops und tupperte mit den Schmetterlingen. Ich frag mich, warum Schmetterlinge und nicht Maulwürfe. Blind und trotzdem so blöd den Kopf an die Luft zu halten um gefressen zu werden. Die richtigen Tupperopfer.

Ok, dachte ich, wenn ich eins gelernt habe in meinem Leben, dann ist es dies: Vor seinen Ängsten wegrennen ist keine Option.  Man muss ihnen direkt ins Auge blicken.

Ich rollte auf meine Seite, schaltete den Computer an und  las die e-mail die mir eine langjährige Freundin meines Mannes geschickt hatte. Sheila, Superstar Direktor im Direktvertrieb. Erfolgreich wie Nachbars Lumpi und extrem Gutverdiener. Sie schrieb:

 „ Liebe Marie, anbei habe ich dir einen Link zu unserem neuen Katalog angehängt. Wir verkaufen dochtlose Kerzen und im April 2011 werden wir auch in Deutschland starten. Da du Deutsche bist und du eine tolle Persönlichkeit besitzt und eine Aufgabe brauchst, dachte ich es wäre toll, etwas sofort anfangen zu können. Es kostet dich nur 99 Dollar dein eigenes internationales Geschäft zu gründen und du kannst auf mich zählen. Ich werde dich unterstützen wo ich kann. Mike erzählte mir, dass du nun eine Social Security Nummer hast und somit in der Lage wärest sofort anzufangen.“

Dochtlose Kerzen? Ich dachte Tupper! Was zur ölle mit H sind denn bitte dochtlose Kerzen? Die soinnen die Amis. Ich klickte auf den link den Sheila the dochtlose Kerzen Queen geschickt hatte.  Ich setzte mich im Bett auf. „Ey, das könnte ich auch an Schmetterlinge verkaufen“.

Und so nahm es seinen Lauf. Seit 5 Monaten schlürfe ich am Morgen in mein Büro am ENDE meines Hauses und manage das heute größte Berater Team für dochtlose Kerzen in Deutschland. So und da dies hier keine Werbung sein soll für meine Firma, sondern eine Erklärung warum ich von the Bildfläche verschwunden war,  kopiere ich den link für die Interessierten was ‚ne dochtlose Kerze ist und warum ich nun keine Tupperfee bin, sondern Business Fudging Woman, in das Kommentar Feld. Ach übrigens, Fudge ist das liebe Wort für das böse F Wort. Im wahren Leben sag' ich auch eiße mit S_C_H und nicht Scheibe. Aber wir müssen hier ja politisch korrekt bleiben.


Bis zum nächsten Mal.
Eure truely  treulose Tomato